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Oberstufe - Aktuell

Literaturrecherche an der Universitätsbibliothek Landau

In diesem Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler der MSS 12 die Möglichkeit, eine Besondere Lernleistung oder eine Facharbeit zu schreiben. Während der Methodentage wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Stammkurslehrerinnen und -lehrern bereits darin unterrichtet, wie man wissenschaftliche Arbeiten gestaltet.

 

Eine weitere Etappe auf dem Weg zum Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit stellte der Besuch der Schülerinnen und Schüler in der Universitätsbibliothek Landau am Donnerstag, den 30. August 2018 dar. Von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universitätsbibliothek erhielten die Jugendlichen eine Führung durch die Innenräume der Bibliothek und lernten dabei die Standorte der verschiedenen Fachdisziplinen kennen. Des Weiteren wurde ihnen gezeigt, wie man im hauseigenen Katalog nach Literatur sucht.

 

Nach dieser hilfreichen Einweisung machten sich die Schülerinnen und Schüler an die Arbeit und recherchierten im digitalen Katalog Literatur zum Thema ihrer Arbeit. Anschließend suchten sie die relevanten Bücher in den Regalen auf, lasen darin oder scannten sie ein, um zu Hause mit ihnen weiterarbeiten zu können.

 

Für alle Schülerinnen und Schüler, die nun eine wissenschaftliche Arbeit verfassen oder später studieren möchten, war der Ausflug in die Universitätsbibliothek eine gelungene Veranstaltung, bei der sie erste Orientierung im wissenschaftlichen Arbeiten erlangen konnten.  


Universitätsbibliothek Landau

Universitätsbibliothek Landau

Universitätsbibliothek Landau

Besuch der neu eröffneten Kunsthalle Mannheim mit den
Kunst-Projektkursen der Stufe 11 am 13. Juni 2018

Kinoseminar

Am Mittwoch, 13.06.2018 unternahmen die beiden Kunst-Projektkurse der Stufe 11 eine Exkursion in die neu eröffnete Kunsthalle nach Mannheim.

Während des vergangenen Schuljahres hatten sich die Schülerinnen und Schüler schwerpunktmäßig mit der Entwicklung der Skulptur in der Kunstgeschichte, von der Antike bis zur aktuellen Kunst, beschäftigt. In kleinen Projekten näherten sie sich im ersten Halbjahr dem dreidimensionalen Gestalten, um im zweiten Halbjahr in Projekten lebensgroße Skulpturen umzusetzen.

Den Abschluss fand diese intensive Beschäftigung mit dem Thema „Mensch im Raum“ dann in einer kunstpädagogisch begleiteten Führung vor den Originalen der Kunsthalle. Vieles schien den SchülerInnen bereits vertraut, vor Ort wirkten die Installationen jedoch noch präsenter, als dies je über Abbildungen erreicht werden kann. Besonders beeindruckend war dies bei William Kentridges raumgreifender Installation oder bei Rebecca Horns „Inferno“. Die Begegnung mit den Originalen festigte das während des Schuljahres Erarbeitete und machte allen Lust auf mehr!


Kinoseminar
Bildquelle: https://www.kuma.art/de/architektur und raum


Kino-Seminar: DIE LÜGEN DER NAZIS.
Propagandafilme im Nationalsozialismus

Kinoseminar

Das Medium Film kann Schülerinnen und Schülern den Einstieg in komplexe Themenbereiche erleichtern sowie Lerninhalte auf unterhaltsame und informative Weise vermitteln. Kino kann so zum Unterrichtsforum für Wissenschaft, Natur, Politik, Geschichte oder Kultur werden.


Am 16.04.2018 machten sich aus diesem Grund die drei Stammkurse der IGS Rülzheim auf den Weg in das Kino „Universum“ in Landau. Dort sollte ein Geschichtsunterricht anderer Art stattfinden: Ein Kino-Seminar zur nationalsozialistischen Filmpropaganda, veranstaltet durch das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und der Leitstelle Kriminalprävention in Mainz.


Durch den antisemitischen Film „Jud Süß“ von 1940 sollten die Schülerinnen und Schüler die Zeit des Nationalsozialismus erfahren. Bei dem hierbei gezeigten Film handelt es sich um einen Originalfilm, der ausschließlich produziert wurde, um die Menschen zu beeinflussen und zu manipulieren. Dieser Film ist ein sogenannter Vorbehaltsfilm, der nur in geschlossenen und pädagogisch begleiteten Veranstaltungen vorgeführt werden darf.


„Ausgezeichnet geworden. Der erste wirklich antisemitische Film", schrieb Reichspropagandaminister Joseph Goebbels 1939 in sein Tagebuch, nachdem er das Manuskript zu „Jud Süß" gelesen hatte. Er persönlich gab den Spielfilm in Auftrag und überwachte seine Entstehung. Am 5. September 1940 wurde „Jud Süß" auf den Filmfestspielen in Venedig unter großem Beifall des deutsch-italienischen Publikums uraufgeführt.


Zu Beginn des Kinoseminars erfolgte eine Einführung, in der die historischen Hintergründe erläutert und Besonderheiten der propagandistischen Aussage des Films thematisiert wurden. So z. B., dass das Medium Film vom NS-Regime als Mittel genutzt wurde, um eigene Taten zu verschleiern bzw. zu rechtfertigen. Die Propagandafilme sollten so gestaltet sein, dass die Zuschauer die Filme gerne schauen, sie sollten sie als Unterhaltungsmittel sehen. Die eigentliche Propaganda erfolgte im Film indirekt, da direkte Propaganda die Zuschauer abschreckte. Um die Propaganda also nicht explizit sichtbar zu machen, verwendeten die Macher viele Methapern, so wurden Juden als Ratten o. Ä. dargestellt.


Der Film basiert auf historischen Tatsachen: Der Jude Joseph Süß Oppenheimer (1692-1738), Jud Süß genannt, war im 18. Jahrhundert als Finanzberater des württembergischen Herzogs Karl Alexander (1684-1737) tätig. Für die Unterstützung des Herzogs in finanziellen Belangen erhielt er mehrere Privilegien. Eine Steuerpolitik, die Karl Alexander auf Anraten Oppenheimers ausübte, führte zu einer Abwehrhaltung der württembergischen Landstände und zur Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Für diese galt Oppenheimer als Urheber aller Missstände. Nach dem Tod des Herzogs wurde er verhaftet und zum Tode verurteilt, obwohl keine Beweise für die Anklagepunkte wie Hochverrat, Beraubung der Staatskassen oder Korruption vorlagen. Am 4. Februar 1738 wurde Oppenheimer vor den Toren Stuttgarts erhängt.


Nach der Filmsichtung wurden weitere Informationen zur Produktion und Rezeptionsgeschichte des Films gegeben. Anschließend folgte eine Diskussion über den Film und seine Wirkung.


Lena Dreyer

Quelle: Lebendiges Museum Online: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kunst-und-kultur/film-jud-suess.html


Studienfahrt nach Rom

Unsere Studienfahrt begann mit einer ca. 14-stündigen Reise nach Rom: Von Karlsruhe aus ging es für uns 22 Schülerinnen und Schüler mit dem Bus über Verona nach Rom. Dort angekommen, begrüßte uns das sehr wechselhafte Wetter mit kräftigen Regenschauern. Vollständig durchnässt kamen wir in unserem Hotel an, das von außen höchst einfach aussah, aber in den Innenräumen sehr schön und gepflegt war.


Am nächsten Morgen ging es um 8.00 Uhr los und es begann der erste Programmpunkt der Kursfahrt: Die Besichtigung des Forum Romanum. Das straffe Programm zog uns auch am nächsten Morgen wieder aus den Betten. Am zweiten Tag war die Besichtigung des Kolosseums dran gefolgt von einem Stadtrundgang. Am Pantheon und auch am Trevi-Brunnen blühte Rom abends auf und es wurde laut. Der Grund hierfür war der 3:0-Heimsieg der Roma gegen Barcelona im Viertelfinalrückspiel der Fußball Champions League.


Am dritten Tag fuhren wir mit dem Zug vor die Tore Roms, um uns die antike Hafenstadt „Ostia Antica“ anzusehen. Anschließend ging es ans Meer und wir genossen einige sonnige Stunden. Am letzten Tag besuchten wir den Vatikan, wo wir uns die Vatikanischen Gärten anschauten und anschließend das berühmte Museum besuchten. Nach dem Aufenthalt im Vatikan hatten wir Schüler für den Rest des Tages zur freien Verfügung. Am letzten Tag fuhren wir mit der Metro zum Busbahnhof und von dort aus ging es wieder heimwärts.


Letztendlich lässt sich sagen, dass Rom eine sehr sehenswerte und lebendige Stadt ist (pro Jahr kommen mehr als 3 Millionen Touristen nach Rom!). Das Wetter war während unseres Aufenthaltes zwar durchwachsen, aber wir haben das Beste daraus gemacht und hatten trotzdem sehr viel Spaß. Wir hatten eine sehr schöne Studienfahrt mit engagierten und gut gelaunten Lehrerinnen, die auf die Schülerinnen und Schüler eingingen und ihren Vorschlägen entgegenkamen. Es war eine Zeit an die sich alle gerne zurückerinnern werden.


Ein Dank gilt an dieser Stelle Frau Ertel und Frau Bär, die die Reise organisiert und das Programm attraktiv und interessant gestaltet haben.


Patrick Schneider & Lukas Hoffmann

Studienfahrt Rom

Studienfahrt Rom




Kooperation mit Wolf Ware